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AgentOS: Konten, Projekte und lokale KI

AgentOS verbindet persoenliche Coding-Abos, freigegebene Projektinformationen und lokale KI-Dienste in einer Arbeitsoberflaeche. Die Integrationen sind so aufgebaut, dass nicht verfuegbare Provider nicht als funktionsfaehig erscheinen.

Persoenliche CLI-Konten

Claude Code und Codex koennen mit einem persoenlichen Konto verbunden werden. Nach erfolgreichem OAuth- oder Device-Login nutzt AgentOS die jeweilige echte CLI und deren persistente Kontodaten. Ohne Login kann eine vom Betreiber freigegebene lokale Modellroute als Fallback dienen.

Die Anbieter-CLIs liefern das verbleibende Kontingent persoenlicher Abos nicht ueber eine belastbare lokale Schnittstelle. AgentOS zeigt deshalb nur nachweisbare Angaben wie Loginstatus, erkannter Plan, lokale Sessions, Projekte und beobachtete Nutzung. Es werden keine Restquoten geschaetzt.

Antigravity

Die Antigravity-Integration verwendet Googles offizielle agy-CLI. Der persoenliche Google-OAuth-Login wird einmal ausgefuehrt und bleibt danach in einem eigenen, persistenten Volume gespeichert. Bis zur erfolgreichen Autorisierung bleibt die Integration sichtbar als nicht verbunden markiert.

Der produktive Stand wurde mit einem echten CLI-Modellaufruf verifiziert.

NotebookLM

NotebookLM ist als eigener MCP-Dienst integriert. Die Anmeldung bleibt in einem getrennten persistenten Profil erhalten; Health-Check und echte Notebook-Abfrage werden serverseitig geprueft. Arbeitsnotebooks fuer IMPULSE und 1und1 KIM OS koennen dadurch in derselben Oberflaeche genutzt werden.

Ein grafischer Fernzugang wird nur fuer die einmalige Google-Anmeldung gestartet und danach wieder entfernt. Der produktive MCP-Dienst benoetigt ihn nicht.

Projektinformationen

Projekt-Connectoren koennen einen freigegebenen Teilbaum aus dem fuehrenden Projektmanagementsystem anzeigen. Die Ansicht ist standardmaessig read-only und zusaetzlich serverseitig auf den jeweiligen Mandanten begrenzt.

Regelbasierte Hinweise, etwa auf fehlende Verantwortliche, Fristen oder Beschreibungen, sind transparent gekennzeichnet. Sie aendern keine Arbeitspakete. Ein Mensch entscheidet ueber jede fachliche Anpassung.

Lokale KI und Sprache

Der Sprachassistent verwendet zuerst den lokalen Hermes-Gateway-Pfad. Ein externer Realtime-Provider ist optional und benoetigt eine eigene Freigabe. Steht kein serverseitiger Text-to-Speech-Provider bereit, nutzt AgentOS die Sprachausgabe des Browsers beziehungsweise des Betriebssystems.

Kurze Sprachdialoge und umfangreiche Agenten- oder Dokumentkontexte verwenden getrennt validierte lokale Modellrouten. Dadurch bleibt Voice reaktionsschnell, waehrend der vollstaendige Hermes-Agent einen fuer groessere Kontexte geprueften DeepSeek-Pfad nutzt. Faellt ein optionaler Provider wegen Quote, Rate-Limit oder Netzfehler aus, wechselt Voice kontrolliert auf lokale Inferenz plus ElevenLabs-TTS, statt die Sitzung mit einem Gateway-Fehler abzubrechen.

Providergebundene Studio-Funktionen werden erst aktiviert, wenn der jeweilige OAuth-Login oder API-Zugang technisch geprueft wurde. Ein vorhandener Key allein gilt nicht als Funktionsnachweis; auch die erforderlichen Berechtigungen muessen vorliegen.

MiniMax ist serverseitig verbunden. Ist das gebuchte Anbieter-Kontingent erschoepft, wird dies als Quotenfehler ausgewiesen und nicht als erfolgreicher Modellaufruf dargestellt. ElevenLabs wird nur als bereit gemeldet, wenn der hinterlegte Key tatsaechlich Text-to-Speech ausfuehren darf. Der produktive Zugang wurde mit direkter Audioausgabe und ueber den AgentOS-TTS-Endpunkt verifiziert; die Browser-/Systemsprachausgabe bleibt als Fallback aktiv.

MiniMax- und ElevenLabs-Zugaenge sind getrennte Provider-Credentials. Ein MiniMax-Schluessel wird nicht als ElevenLabs-Schluessel gespeichert, auch wenn er in einem anderen Browser-Tab kopiert wurde. Vor jeder Zuordnung prueft der Server den Zielanbieter; eine bestehende funktionierende TTS-Verbindung wird nicht durch einen ungeprueften Wert ersetzt.

Aktueller Funktionsnachweis

Am 12. Juli 2026 wurden die persoenlichen Konten und die zugehoerigen Arbeitsbereiche erneut end-to-end geprueft. Claude MAX, Codex mit ChatGPT-Konto und Antigravity mit Google OAuth lieferten jeweils eine echte, kurze Antwort. Die Oberflaeche liest aktuell zehn Claude-Sessions und drei Projekte, zehn Codex-Sessions und fuenf Projekte sowie vier Antigravity-Projekte aus den persistenten Volumes. Die fruehere Anzeige von null Codex-Projekten ist im aktuellen Stand nicht mehr reproduzierbar.

NotebookLM lieferte eine echte Antwort aus einem der drei verbundenen Notebooks. ElevenLabs erzeugte sowohl direkt als auch ueber AgentOS gueltiges MP3-Audio. MiniMax authentifiziert sich und liefert den Modellkatalog, lehnt Generierungen aber weiterhin mit Providerfehler 2056 ab, solange das gebuchte Token-Plan-Kontingent erschoepft ist.

Die Anbieter-CLIs liefern keine belastbare verbleibende Restquote fuer private Abos. AgentOS kennzeichnet deshalb die eigene Lizenz und lokal beobachtete Nutzung, zeigt aber keine erfundenen Restlimits.

Computer Use

Hermes kann einen angemeldeten Windows-Arbeitsplatz ueber Windows MCP bedienen. Der Endpunkt ist ausschliesslich ueber Tailscale erreichbar, verlangt Bearer-Authentifizierung und akzeptiert nur den vorgesehenen DGX4-Host. Der Dienst startet bei der Windows-Anmeldung unsichtbar im Benutzerkontext.

Die Verbindung wurde mit echtem MCP-Handshake, Werkzeugliste und einem rein lesenden Desktop-Snapshot geprueft. Klicks, Texteingaben, Dateioperationen und PowerShell-Aufrufe bleiben kontrollierte Aktionen und werden nicht allein durch die technische Erreichbarkeit freigegeben.

Betriebsueberwachung

Die lokale DeepSeek-Route wird von einem unabhaengigen Host aus jede Minute geprueft. Alle fuenf Minuten folgt ein echter AgentOS-Hermes-Dialog bis zur fertigen Modellantwort. So werden sowohl der Inference-Endpunkt als auch der vollstaendige Anwendungspfad ueberwacht.

Zustandswechsel werden per Telegram gemeldet; gesunde Folgelaufe erzeugen keine doppelten Nachrichten. Der lokale Inference-Waechter bleibt fuer begrenzte Dienstneustarts zustaendig, waehrend die externe Kontrolle bewusst nur misst und alarmiert. Diese Trennung verhindert, dass ein Host-, Speicher- oder Docker-DNS-Problem zugleich die Erkennung und den Meldeweg ausschaltet.

Die begleitenden Agenten-, Verbesserungs- und Statusdienste verwenden ein lokales ARM64-Runtime-Image mit gepinnten Python-Paketen. Sie muessen beim Neustart keine Pakete aus dem Internet nachinstallieren. Provider-Zugaenge und Bot-Credentials werden nur aus geschuetzten Servervariablen geladen und stehen nicht als Fallback in den Quelltexten. Die Agentenbegleiter verwenden einen eigenen, modellbeschraenkten LiteLLM-Key fuer die lokale Guarded-Route und erhalten keinen Plattform-Master-Key.

Auf dem Plattform-Manager prueft zusaetzlich ein hostseitiger Ressourcenwaechter alle zwei Minuten den verfuegbaren Arbeitsspeicher, Swap-Druck, Memory-PSI, neue OOM-Ereignisse sowie den Speichervertrag des Lakehouse-Trino-Dienstes. Trino ist auf 8 GiB begrenzt und reserviert 4 GiB; eine spaetere Compose-Aenderung, die diese Grenzen entfernt, wird als Drift erkannt und per Telegram gemeldet. Der Ressourcenwaechter misst und alarmiert, startet aber keine Container automatisch neu.

Der fruehere OCR-Residency-Timer hielt Qwen Vision, LLaVA und GLM-OCR jeweils 24 Stunden im Unified Memory und erzeugte dadurch wiederkehrenden Swap-Druck. Er prueft jetzt nur noch Container-Health und Modellinstallation. Bild- und OCR-Modelle werden bei einer echten Anfrage geladen und danach wieder freigegeben. Ein echter GLM-OCR-Test bestaetigte diesen On-Demand-Pfad, ohne Bild- und OCR-Funktionen dauerhaft zu deaktivieren.

Sicherheitsprinzipien

  • Credentials bleiben serverseitig und werden nicht an den Browser ausgegeben.
  • Persistente Konten liegen in getrennten Volumes.
  • Projektzugriffe sind read-only und mandantenbegrenzt.
  • Nicht verfuegbare Funktionen werden deaktiviert statt simuliert.
  • Lokale Modellpfade haben fuer vertrauliche Arbeitsablaeufe Vorrang.
  • Automatische Vorschlaege ersetzen keine menschliche Freigabe.